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5. Philharmonisches Konzert - Andrei Ionita
© Nikolaj Lund

5. Philharmonisches Konzert

Tragisch, dramatisch und packend ertönt Tschaikowskis »Pathétique« und ebenso tragisch sind die Umstände ihrer Entstehung: Nur fünf Tage nach der Uraufführung starb der Komponist vermutlich an einem Glas verunreinigten Wassers. »In diese Sinfonie legte ich ohne Übertreibung meine ganze Seele« schrieb der russische Komponist damals über seine persönlichste Symphonie. Was er genau damit meinte, sollte aber bis heute ein Rätsel bleiben. Daniel Huppert bettet Tschaikowskis Sechste in die sphärischen Klänge von Arvo Pärt »Fratres« und Anna Clynes Cellokonzert »Dance« und schafft damit einen spannungsvollen Kontrast zwischen innerer Einkehr und sprühenden Emotionen.


5. Philharmonisches Konzert

Arvo Pärt

»Fratres« für Streichorchester und Schlagzeug

Anna Clyne

»Dance«

Pijotr Iljitsch Tschaikowski

Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 »Pathétique«

Andrei Ioniță

Violoncello

Daniel Huppert

Leitung

Andrei Ioniță zählt zu den führenden Cellisten seiner Generation. Der 1994 in Bukarest geborene Musiker gewann 2015 den Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb und war zuvor bereits Preisträger bedeutender Wettbewerbe. Von 2016 bis 2018 gehörte er als »New Generation Artist« zum Förderprogramm der BBC. Als Solist konzertiert er mit renommierten Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Chicago Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich und der Tschechischen Philharmonie und arbeitet mit Dirigent wie Herbert Blomstedt, Paavo Järvi, Kent Nagano und Joanna Mallwitz zusammen. Als Kammermusiker tritt er mit Künstler wie Martha Argerich, Igor Levit, Christian Tetzlaff und Elisabeth Leonskaja auf. Seit dem Wintersemester 2025/26 ist Andrei Ioniță Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal. Er spielt ein Violoncello von Filippo Fasser.

Daniel Huppert vereint als ausdrucksstarker Dirigent und vielseitige Künstlerpersönlichkeit eine Fülle musikalischer Fähigkeiten. Seit 2019 ist er Generalmusikdirektor der Bergischen Symphoniker und steht bereits seit 2016 als Chefdirigent und künstlerischer Leiter am Pult der Zuger Sinfonietta in der Schweiz. Von 2012 bis 2020 war Daniel Huppert Generalmusikdirektor und Chefdirigent der traditionsreichen Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin und des Mecklenburgischen Staatstheaters. Seine internationale Karriere begann der Dirigent als »Assistant du chef d’orchestre« an der Opéra National de Paris (Bastille).

Als aufgeschlossener und stilsicherer Künstler hat Daniel Huppert sich sowohl mit dem großen Konzertrepertoire als auch in der Welt des Musiktheaters einen Namen gemacht und ist gern gesehener Gastdirigent an der Komischen Oper Berlin, am Opernhaus Leipzig, dem Staatstheater am Gärtnerplatz München und bei Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem SWR Symphonieorchester Stuttgart, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und dem österreichischen ensemble für neue musik.

Unter seiner Leitung kamen bereits hochgelobte Opernpremieren zur Aufführung, darunter »Der Rosenkavalier«, »Salome«, »Madama Butterfly«, »Rusalka«, »La bohème«, »La traviata«, »Tosca«, »Otello« und »Peter Grimes« zur Aufführung. Darüber hinaus konnte er im Laufe seiner Karriere in verschiedenen Dirigentenwettbewerben als Gewinner überzeugen – darunter beim Witold Lutosławski Wettbewerb in Polen, dem Deutschen Operettenpreis für junge Dirigenten der Oper Leipzig und im Dirigentenwettbewerb des MDR Sinfonieorchesters Leipzig. Daniel Huppert studierte Violoncello und Dirigieren sowie Musikwissenschaft und Germanistik in Saarbrücken und Weimar.

 

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