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Land des Lächelns

Solingen, Theater | 17.05.2017 | 19:30

Operette in drei Akten von Franz Lehár

Eine Produktion des Kulturmanagement Solingen in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Die Tochter des Grafen von Lichtenfels, Lisa, trifft in Wien auf den Prinzen Sou-Chong, der aus China zu Besuch ist, und verliebt sich in ihn. Zum Kummer ihres Verehrers Gustl ist Sou-Chong ebenso angetan von der schönen, jungen Frau. Als Sou-Chong in das „Land des Lächelns“ zurückkehren muss, nimmt er Lisa als Ehefrau mit.
Doch in Peking wird Lisa unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und muss erkennen, dass selbst der Zauber der Liebe nichts gegen die Macht jahrtausendealter Traditionen ausrichten kann. Am Ende ist Sou-Chong und ihr kein Liebesglück vergönnt…

Lehár wollte mit dieser Operette das Genre „von der Lüge des Happy-End“ befreien und schuf so die „Verzicht-Operette“.
Dafür „entschädigt“ er das Publikum aber mit unsterblichen Melodien wie „Dein ist mein ganzes Herz“ oder „Immer nur Lächeln“ und Arien, eine schöner als die andere.

In den 20er-Jahren löste Berlin selbstbewusst und mit einem Gespür für den Klang der Zeit Wien als Operetten-Metropole ab.
Künneke, Benatzky, Lehár und Abraham gaben den Ton an und es konnte gar nicht exotisch genug sein.
Franz Lehár nutzt in „Das Land des Lächelns“ die chinesischen Schauplätze und die exotischen Klänge nicht nur als modische Kulissen, sondern erzählt damit eine bittersüße Geschichte vom Aufeinanderprallen zweier völlig unterschiedlicher Kulturen.


Igor Folwill, Inszenierung
Peter Kuhn, Leitung

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